Studienreise Hall

 

Ausflug der Numismatischen Gesellschaft

anläßlich der numismatischen Tage in HALL;

Zusammenkunft der Schweizer Num. Gesellschaft

mit TNG und ÖNG

Do,11.10.–So,14.10.2012

Für die Zeit vom 11. bis 14. Oktober hat die ÖNG ihren Jahresausflug ausgeschrieben, der vom Vorstandsmitglied Peter Sauer perfekt organisiert worden ist. Mit einem bequemen Bus fuhren 27 Teilnehmer zunächst zur Schallaburg, wo eine aufschlussreiche Führung durch die Ausstellung „ Das goldene Byzanz“ stattfand. Nach einer Mittagsrast in einer Raststätte auf den Strengbergen ging es weiter nach Salzburg, wo eine Führerin den Teilnehmern die Altstadt gewürzt mit etlichen Episoden aus der Vergangenheit näher brachte.

 

Am Freitag ging es dann auf der Autobahn über das sog. „große deutsche Eck“, also über Rosenheim nach Kramsach zu einem trotz der Morbidität der Anlage heiteren Halt, wie man sich aus den oft lustigen Aufschriften auf den Grabsteinen und –kreuzen des „lustigen Friedhofs“ überzeugen konnte. Eine nur kurze Strecke war es dann zur Besichtigung des Schlosses Tratzberg. Auch dort gab es eine hochinteressante Führung durch die offiziellen Räumlichkeiten der heute noch in Privatbesitz befindlichen großartigen Anlage. Das Mittagessen beim Schlosswirt am Fuße des Berges hatte die Teilnehmer soweit wieder gestärkt, dass sie in Innsbruck auf dem Berg Isel sowohl die gelungene Neuaufstellung des berühmten Rundgemäldes besichtigten – von der Schlacht auf diesem Berg, die Andreas Hofer gegen die Truppen Napoleons geführt hatte – als auch das Kaiserjägermuseum.

 

Am Samstag fand dann das numismatische Treffen statt zu dem sich etliche Mitglieder der Numismatischen Gesellschaften aus Tirol, der Schweiz und eben aus Österreich zusammengefunden hatten. Vor dem offiziellen Teil wurde das Münzmuseum besichtigt, dessen Hauptattraktion der originalgetreue holzgefertigte Nachbau einer Walzenprägemaschine aus dem 17. Jahrhundert ist.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den neuen Präsidenten der Tiroler Numismatischen Gesellschaft Werner Nuding, fand eine Ehrung des „Altpräsidenten“ der TNG, Mag. Heinz Tursky statt, der von der Tiroler Numismatischen Gesellschaft zum Ehrenpräsidenten ernannt worden war.

Die Österreichische Numismatische Gesellschaft überreichte ihm ihre höchste Auszeichnung, die Eckhel Medaille, eine Ehrung, die in der Jahreshauptversammlung 2012 beschlossen worden war.

 

 

Im Anschluss daran wurden von den jeweiligen Präsidenten der Österreichischen, Tiroler und Schweizer Numismatischen Gesellschaften nach Grußworten ihr Verein vorgestellt. Der Vormittag wurde mit einem Vortrag von

Helmut Rizzolli, Bozen abgeschlossen, der über „Unbegrenzte Opfergelder am Grab des Märtyrerknaben Simon von Trient“ referierte.

Nach der Stadtführung im Anschluss an das Mittagessen gab es dann Kurzvorträge (bei der Nennung der Vortragenden wurde auf akademische Titel verzichtet)

 

Michael Alram, Wien: Neues aus Afghanistan

Rahel C. Ackermann, Basel: Wohin wanderten die Münzen? Mandate und Funde im Reich

Benedikt Zäch, Winterthur: Grenzgänger; der Münzmeister Konrad Nämhard zwischen St. Gallen, Zürich, Freiburg im Breisgau und Meran (ca. 1407 bis ca. 1435)

Günther Dembski, Wien: Keltengeld nördlich und südlich der Alpen

Ruedi Kunzmann, Wallisellen: Das Geld der Herrschaft Franquemont

Nicolas Gilley: Münzen von der Grenze an der Grenze des Erlaubten

 

Beim anschließenden Umtrunk im Gesellschaftslokal und einem gemeinsamen Abendessen in einem Wirtshaus in der Altstadt gab es dann noch reichlich Möglichkeiten für weitere Diskussionen.

 

Am Sonntag, 14. Oktober machten sowohl die Gäste aus der Schweiz als auch die Teilnehmer aus Wien bei der Heimfahrt einen Halt in Schwaz, um das dortige seit einigen Jahren stillgelegte Silberbergwerk zu besichtigen.

Gruppenfoto

v.l.n.r.: S.Sauer, H.Wolak, E.Lebl, A.Lebl, A.Wögenstein, E.Sauer, P.Sauer, O.Müller, Müller, K.Mayer, H.Winter, Schreiber, B.Hornschall, F.Zeinlinger, Zeinlinger, Krügler, F.Krügler, F.Schreiber, G.Dembski, L.Wögenstein, M.Poderschnig, D.Schmidt.

 

 

Am frühen Abend sind dann alle Teilnehmer an dieser sehr gut organisiert gewesenen Exkursion wohlbehalten in Wien angekommen.

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